Viele Lieferländer sichern Ölversorgung in Deutschland

Die Ölversorgung Deutschlands ist trotz der aktuellen geopolitischen Lage, etwa den Vorfällen in Saudi-Arabien, im vollen Umfang gesichert.

Denn: Deutschland importiert Erdöl aus rund 30 Ländern. Daher gibt es keine einseitigen Abhängigkeiten. Zudem baut die Belieferung auf eine flexible Infrastruktur: Erdölprodukte können per Pipeline, Bahn, Schiff und Tankwagen transportiert werden. Selbst wenn ein Lieferweg unterbrochen wäre, stünden ausreichend Alternativen zur Verfügung.

Hauptlieferant war in 2018 die Russische Föderation mit 36 Prozent, gefolgt von Norwegen mit rund zwölf Prozent und Großbritannien, Libyen und Kasachstan mit jeweils rund acht Prozent Anteil an den Ölimporten nach Deutschland. Diese betrugen 2018 rund 85 Millionen Tonnen.

Die Auswirkungen auf die Tankstellen- und Heizölpreise lassen sich schwer vorhersagen. Sicher ist: Aufgrund der Energiesteuer in Deutschland als fester Preissockel erreichen höhere Ölnotierungen die Verbraucher grundsätzlich nicht eins zu eins.

Die größten Öllieferanten Deutschlands 2018