Forschungsinitiative „Energiewende im Verkehr“ fokussiert synthetische Kraftstoffe

Der Verkehrssektor spielt eine wichtige Rolle für die Energiewende. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert daher die Forschung an synthetischen Kraftstoffen, die aus der Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.

Im Rahmen der Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“ stellt der Bund bis Ende 2021 insgesamt rund 87 Millionen Euro für die Forschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Technologien und Konzepte für synthetische Kraftstoffe zur Verfügung. Die Ergebnisse aus den Projekten sollen die Kopplung der Sektoren Strom und Verkehr vorantreiben und eine deutliche Senkung von Treibhausgasemissionen ermöglichen.

Bislang sind laut Bundeswirtschaftsministerium 16 Projekte im Rahmen der Förderinitiative gestartet. Dabei handelt es sich um Kooperationen zwischen Industrie und Forschung. Sie befassen sich mit der Herstellung oder Nutzung innovativer, strombasierter Kraftstoffe wie Methanol, Ethanol, Kerosin und Diesel sowie mit synthetisch hergestelltem Erdgas und Biogas mit Wasserstoffanteilen.  

Einige der alternativen Kraftstoffe können direkt dem Kraftstoff für heutige Autos, Lkw, Flugzeuge oder Schiffe beigemischt werden, andere erfordern eine Anpassung der Motorentechnologie. Auf Basis der Forschungsergebnisse sollen Handlungsempfehlungen zur Markteinführung abgeleitet werden. Eine entsprechende Roadmap soll im Jahr 2022 vorliegen.