Eine Welt ohne Öl?

„Weg vom Öl“ – diese Forderung wird seit den Ölkrisen in den Siebziger Jahren immer wieder laut. Aber ist unser moderner Alltag ohne Erdöl überhaupt denkbar?

Wir nutzen es für die Fahrt zur Arbeit oder in den Urlaub, für den Warenverkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft, für eine warme Wohnung, als Schmierstoff und als Grundstoff für unzählige Dinge des täglichen Bedarfs – von der Trinkflasche über Smartphone und Computer bis hin zu Kleidung, Kosmetika und Arzneimitteln.

Auch ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass Öl nach wie vor eine große Bedeutung hat: Allein in Deutschland deckt Öl rund ein Drittel des Energiebedarfs. Im deutschen Straßenverkehr fahren 98 Prozent der rund 57 Millionen Fahrzeuge mit Benzin oder Diesel. Im Wärmesektor macht der Öl-Anteil rund 30 Prozent aus und drei Viertel der Vorprodukte für die chemische Industrie basieren auf Erdöl. Daraus ergab sich für 2017 einen Absatz an Mineralölprodukten von rund 106 Millionen Tonnen in Deutschland.

Dass Mineralölprodukte so weit verbreitet sind, hat gute Gründe: Sie sind gut speicherbar und leicht zu transportieren, sie haben eine hohe Energiedichte und verfügen über eine hervorragende Infrastruktur. Damit sind sie bislang unverzichtbar für Energieversorgung und Industrie. 

Die Multimedia-Reportage geht der Frage nach: „Ein Leben ohne Erdöl – geht das?“ (Quelle: BP Europa SE)